Wir von Kamerahelden.de werden häufig gefragt, wie man sich als Hobbyfotograf weiterentwickeln kann.

Es gibt viele talentierte Fotografen auf der Welt und sie alle konkurrieren miteinander. Da ist es wichtig, dass man sich spezialisiert.

Welches Themengebiet gefällt dir besonders?
Heute möchte ich dir anhand der Naturfotografie zeigen, welche Wege du einschlagen kannst.

Eine Nische in der Nische

Da du noch keine große Erfahrung hast, solltest du dich thematisch beschränken und dein Profil als Fotograf schärfen. Interessiert dich beispielsweise besonders die Natur, so kannst du dir hier deine Domäne aussuchen.

Beispielsweise kannst du Bäume, Insekten, oder Wildtiere fotografieren.

Diese genaue Ausrichtung ist wichtig, da du auch dein Equipment darauf anpassen musst.

Ein gutes Beispiel dafür ist https://www.jagdjuenger.de/.

Einer der Gründe hat sich darauf spezialisiert Rehe mit einer Wärmebildkamera zu fotografieren.

Young female doe deer in winter forest

Man braucht nicht viel Vorstellungskraft um zu sehen, dass er sich hier innerhalb kurzer Zeit zu einem der führenden Fotografen entwickelt hat.

Aber keine Angst, so speziell müssen deine Bilder nicht sein.

Welche Anforderungen hat deine Nische?

Wenn du dir ein Thema für deine Bilder ausgesucht hast, musst du dir Gedanken darüber machen, welche besonderen Anforderungen dieses an dich stellt. Wenn du beispielsweise Wildtiere fotografieren möchtest, musst du lernen dich an sie anzuschleichen.
Wichtig dabei ist, dass du stets gegen den Wind läufst, damit du nicht gerochen wirst. Ebenfalls ist es von großer Wichtigkeit, dass du sehr leise bist und im Wald auf keinen Stock trittst.

Du solltest dir zudem Gedanken über deine Kleidung machen. Sie muss leise sein und dich gut tarnen. In einem gelben Parker wirst du kaum Wild vor die Linse bekommen.

Ein weiterer Faktor ist, dass du viel über die Wildtiere in deiner Umgebung lernen musst. Wann kommen sie aus dem dichten Wald heraus und zu welcher Uhrzeit sind sie besonders aktiv?
Am besten fotografierst du sie, wenn sie hungrig auf die Felder kommen.

Ein Wildtierfotograf sollte in diesem Zusammenhang beispielsweise wissen, dass ein Reh einen Äsungsrhythmus von vier Stunden hat und meist tagsüber in Gebüschen im Wald liegt. Bei Sonnenaufgang und Dämmerung wird es aktiv.

Es hält Eiruhe und bringt die kleinen Rehkitze in der Regel im Mai zur Welt. Zu dieser Jahreszeit müssen sie besonders viel Futter aufnehmen und zum Nachwuchs bringen.

Werde zum wahren Experten

Bevor du ein guter Fotograf in deinem Gebiet werden kannst, musst du zunächst viel Wissen sammeln. Hast du das erreicht, wirst du in Situationen kommen, welche die meisten Fotografen nie festhalten werden können.

Im Anschluss arbeitest du daran, dass du technisch einwandfreie Bilder unter den vorherrschenden Gegebenheiten schießen kannst.

Dazu aber mehr im nächsten Beitrag der Kamerahelden.