Den Körperfettanteil messen – So funktioniert es

Fett ist ein leidiges Thema in unserem Alltag. Wir wollen zwar gerne gut essen, jedoch wollen wir auch schlank und attraktiv sein. Die meisten Deutschen wünschen sich, sie hätten einige Kilogramm Fett weniger auf den Rippen.

Wie das funktioniert kann man an jeder Straßenecke nachlesen. Klatschmagazine, Websites und TV-Werbungen sind voll mit Vorschlägen. Allerdings setzen diese an einem vollkommen falschen Punkt an.

Bevor man Fett verlieren kann, muss man bestimmen, wie viel man davon hat. Anschließend gilt es, in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren, ob man Fett verloren hat und auf dem richtigen Weg ist.

Die besten Möglichkeiten um den Körperfettanteil zu ermitteln

Der Körperfettanteil gibt an, wie viel Prozent des Körpers aus Fett besteht. Multipliziert man diesen Wert mit dem Körpergewicht, weiß man wie viel Kilogramm Fett man mit sich herumträgt.

Um diesen Wert bestimmen zu können, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Die gängigste ist der Kauf einer Körperfettwaage. Diese Geräte sind sehr beliebt um den Körperfettanteil zu messen. Sie sind in den letzten Jahren deutlich günstiger und präziser geworden.

Vor allem Körperfettwaagen mit Handsensoren sind genau und bestimmen den Körperfettanteil zuverlässig.

Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Körperfettwaage gut im Badezimmer versaut werden kann, vernünftig verarbeitet ist und präzise Ergebnisse liefert.

Wer ein größeres Budget hat, kann sich viele Zusatzfunktionen sichern und beispielsweise die Körperfettwaage mit dem eigenen Smartphone verbinden.

Mit einem Caliper kann man ebenfalls den Körperfettanteil messen.

Das funktioniert, indem du die Dicke deiner Hauptfalten an verschiedenen Stellen misst. Das ist allerdings ziemlich umständlich, langwierig und fehleranfällig. Diese Methode kann ich nur erfahrenen Personen empfehlen.

Ebenfalls möglich ist es, dass du zu einem Sportmediziner gehst. Dieser ist geübt darin den Caliper zu verwenden und hat besonders hochwertige Körperfettwaagen in seiner Praxis.
Die Kosten dafür wird allerdings nur in seltenen Fällen die Krankenkasse übernehmen.

Langfristig ist es deutlich günstiger, wenn du dir eine eigene Möglichkeit der Körperfettanteilsmessung zulegst.

Das Wissen zum Abnehmen nutzen

Versinnbildliche dir, wie viel Fett du jeden Tag mit dir herumträgst. Dieses Fett brauchst du nicht und es belastet dich enorm. Es steht zwischen dir und deinem Glück.

Miss jeden Tag, wie hoch dein Körperfettanteil noch ist und freue dich über jedes einzelne Gramm, das du verloren hast.

Die große Welt der kleinen Dinge – Ein Einstieg in die Makrofotografie

Wer kennt sie nicht, die beeindruckenden riesigen Fotos von eigentlich sehr winzigen Dingen. Seien es Blumen, Pflanzenteile oder gar Insekten – in der Makrofotografie werden sie gefunden, inszeniert und dann groß abgelichtet. Das Ergebnis sind phänomenale Bilder. Doch wie findet man am besten einen Einstieg? Wir haben für euch einige Grundlagen zusammengestellt.

Ein Motiv finden

Ein passendes Motiv findet man in der Makrofotografie wie in jedem anderen Bereich auch – man geht heraus, schaut sich um und probiert verschiedene Dinge aus. Gerade öffentliche Parks und Grünflächen bieten sich an. Dann sollte man die Augen offen halten und auch gerne mal sehr nah an die Dinge herangehen. Am Anfang sollte man sich besonders stillstehenden Objekten zuwenden, um die Technik zu verfeinern und die perfekten Distanzen zu finden.

Mit etwas mehr Übung werden dann sicherlich auch quirligere Motive wie Insekten interessant.

Dragonfly

Die richtigen Einstellungen finden

Gerade Anfängern fällt das Finden der passenden Einstellungen in der Makrofotografie oft nicht leicht. Durch die niedrige Distanz zum Objekt wird nämlich die Schärfeebene sehr kurz. Deswegen sollte man eine relativ weit geschlossene Blende wählen, um überhaupt genug Schärfe zu erzielen. Gleichzeitig werden lange Belichtungszeiten schneller unscharf – selbst leichteste Bewegungen werden auf den Fotos sichtbar. Daher eignen sich auch besonders helle Stunden wie die Mittagszeit oder beleuchtete Plätze für Makroaufnahmen. Teilweise kann auch überraschend viel mit einer Taschenlampe ausgerichtet werden.

Insgesamt sollte man also mit einer möglichst kurzen Belichtungszeit bei über mittlerer Blende fotografieren, was besonders mit viel Licht möglich ist.

Genau im Fokus

Wie bereits erwähnt ist das Fokussieren bei Makroaufnahmen eine Kunst für sich. Die Verwendung eines Stativs ist gerade bei Telebrennweiten hierbei absolut zu empfehlen, denn dadurch kann man mehrere Schritte nacheinander durchführen. Erst sucht man sich seinen Bildausschnitt aus, danach kann man passend scharfstellen. Hierbei ist darauf zu achten, dass das Stativ auch nah genug an den Boden herankommt. Beim Fokussieren selbst empfehlen wir, erst einmal eine Weile manuell zu fokussieren um ein Gefühl für die Schärfeebenen bei unterschiedlichen Abständen zu gewinnen. Übrigens: Am Stativ muss der Bildstabilisator ausgeschaltet sein.

Das richtige Objektiv

Gerade für die ersten Schritte in der Makrofotografie ist oft noch kein hochspezialisiertes Makroobjektiv nötig, häufig können schon große Telezooms geeignet sein.

Im Vergleich können wir zum Beispiel das Tamron 16-300 für diese Aufgabe absolut empfehlen. Mit einem Abbildungsmaßstab von 1:2,9 kann es schon sehr beeindruckende Vergrößerungen produzieren. Die geringe maximale Offenblende stört bei der Makrofotografie ebenfalls durch das Abblenden nicht. Natürlich nutzen wir für die Makrofotografie die maximale Brennweite von 300mm, in welcher das Tamron auch noch gute Ergebnisse liefert. Außerdem bietet das Tamron eine Fokusskala, was gerade bei der Makrofotografie am Anfang zur Orientierung hilfreich ist. Das 16-300 eignet sich natürlich für viele Anwendungen, aber gerade für Einsteiger kann es auch solide Makroaufnahmen schießen.

Die besten Tipps zur Low-Light Fotografie

Gerade absolute Fotografie-Anfänger scheuen sich oft davor, im Halbdunkeln oder in der Nacht auf die Suche nach dem perfekten Bild zu gehen. Weniger Licht bedeutet für sie zwangsläufig weniger Möglichkeiten. Das ist schade, denn besonders das Spiel mit dem Zwielicht kann sehr interessante Fotos hervorbringen. Wir geben einige Tipps, wie das gelingen kann.

Der richtige Zeitpunkt, der richtige Ort

Tagsüber zu fotografieren ist relativ simpel, denn meist ist alles ausgeleuchtet. Wer sich in den Abend oder die Nacht wagt, ist eingeschränkter. Doch gerade die Zeit beim oder nach dem Sonnenuntergang liefert oft ein wunderschönes, weiches Licht. Dabei sollte man sich allerdings vorher genau überlegen, wo die Sonne steht und welche anderen Lichtquellen es gibt. Gerade in der so genannten blauen Stunde nach Sonnenuntergang eignen sich gelbe Straßenbeleuchtungen für szenische Kontraste und Kompositionen.

Nicht zu unterschätzen ist auch, dass viele Motive erst durch das Lichtspiel von Laternen oder Ähnlichem wirklich interessant werden – was einer Betrachtung im Tageslicht entgeht.

Sonnenaufgang bei Wales

Licht und Schatten – natürlich in Szene setzen

Gerade die Abwesenheit von Licht bietet eine gute Möglichkeit, bestimmte Bereiche im Bild hervorzuheben oder auszublenden. So kann bei Portraits zum Beispiel nur ein Teil des Gesichtes im Schatten liegen und der Hintergrund ruhiger gestaltet werden. Gleichzeitig kann Schatten und Licht auch sehr gut dafür genutzt werden, einzelne Motive komplett zu isolieren, was ebenfalls häufig einen interessanten Effekt ergibt. Nicht zuletzt können unterschiedliche Kontraste und Schattenverläufe auch für natürliche Rahmungen und Linienführungen bei Kompositionen eingesetzt werden. Ein letzter interessanter Tipp: Lichtquellen bilden ab einer bestimmten Blende bei den meisten Objektiven beeindruckende Sterne, etwas Abblenden kann sich also manchmal lohnen.

Technische Einstellungen

Hier sind der Kreativität eigentlich keine Grenzen gesetzt. Wer eher Portraits oder kleine Motive fotografieren möchte sollte auf eine niedrige Belichtungszeit und weit geöffnete Blende setzen, die den Hintergrund nochmal weicher darstellt. Wer auf große Tiefenschärfe angewiesen ist muss natürlich abblenden. Sollte dabei gleichzeitig ein bewegtes Motiv das Ziel sein oder kein Stativ verfügbar, muss man wohl oder übel den Iso-Wert erhöhen, was gleichzeitig zu mehr Rauschen führt. Dies kann bei manchen Bildern aber ein durchaus interessanter Effekt sein, gerade wenn man in der Nachbearbeitung nur das Farbrauschen entfernt.

Zuletzt können  natürlich auch lange Belichtungszeiten, gerade bei bewegten Lichtquellen interessante Effekte hervorrufen.

Das passende Objektiv?

Für Low-Light-Fotografie sollte man ein Objektiv mit möglichst großer Offenblende einsetzen, um geringere Belichtungszeiten erzielen zu können. Das Canon EF 50mm f/1.8 STM ist hier unsere erste Empfehlung. Sein geringer Preis von ca. 100€ sollte niemanden abschrecken, denn die Bildqualität ist gut und die Lichtstärke für diesen Preis überragend. 50 mm Brennweite sind außerdem gerade für Portraits und Streetphotography eine gute Wahl. Zusätzlich dazu ist es kompakt und passt in jede Fototasche – für den Einsatz, sobald die Dämmerung anbricht.

Als Fotograf die eigenen Bilder vermarkten

Wer sich als Fotograf beruflich betätigen will, steht nicht nur vor der Herausforderung tolle Bilder zu schießen. Vor allem die Vermarktung stellt viele meiner Kollegen vor ein großes Problem.

Aus Bildern Profit zu schlagen ist dabei leichter als je zuvor.

Der Siegeszug des Internet hat dazu geführt, dass online mit Bildern Geld verdient werden kann. Doch wie funktioniert das genau?

Die ersten Schritte

Gute Bilder reichen oft nicht aus
Gute Bilder reichen oft nicht aus

Als Fotograf ist man Unternehmer und muss sich als seine eigene Marke etablieren. Das passiert nicht von heute auf morgen. Auch ist es mit dem Schießen guter Bilder längst nicht getan.

Man muss sich darauf einstellen, dass im Marketing neue Herausforderungen auf einen warten.

In einem ersten Schritt benötigt man eine gute Website und ein gut bestücktes Portfolio.

Websites wie beispielsweise 500px helfen dir dabei, mit wenig technischem Verständnis deine Bilder einem Publikum präsentieren zu können.

Hier kannst du sie kostenfrei online stellen. Die große Community der Website sorgt dafür, dass du dich mit Interessenten und anderen Fotografen super vernetzen kannst.

Werte aus, welche Bilder besonders viel Zuspruch erfahren und nimm Kritik ernst. Du kannst viel von ihr lernen.

Die eigenen Bilder verkaufen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten mit deinen Bildern Geld im Internet zu verdienen. Als guter Unternehmer möchtest du nicht nur deine Zeit gegen Geld tauschen, sondern ein passives Einkommen aufbauen.

Marktplätze auf denen deine Bilder angeboten werden können, helfen dir dabei dieses Ziel zu erreichen.

Wichtig ist, dass du innerhalb des Marktplatzes eine gute Auffindbarkeit hast. Das erreichst du in der Regel durch ein großes Portfolio, zielgruppengerechtes Material, gute Bewertungen und die Optimierung der Bildtitel, der Beschreibung und der Schlagwörter.

Werden sie gut gefunden und sprechen die Zielgruppe an, wirst du in regelmäßigen Abständen Verkäufe erzielen.

Beachte dabei, dass die Online-Bilddatenbanken meist nicht von Kunstliebhabern frequentiert werden. Hier tummeln sich Internet Unternehmer, Autoren und Designer herum. Sie suchen nach Material für ihre Websites.

Richte dein Angebot auf sie aus und du wirst einen nachhaltigen Absatz erzielen können.

Links gegen Bilder

Willst du deine Website populär machen, musst du dafür sorgen, dass du in deiner Stadt gut über die Google-Suche gefunden wirst. Dabei helfen dir Verlinkungen von fremden Websites zu deiner.

Ein gutes Modell um sie zu gewinnen ist, dass du deine Fotos gegen Verlinkungen tauschst. So hilft du Webmastern bei der Bebilderung der Website und kannst langfristig für eine gute Auffindbarkeit und zahlreiche Buchungen sorgen.

So wirst du ein toller Naturfotograf

Wir von Kamerahelden.de werden häufig gefragt, wie man sich als Hobbyfotograf weiterentwickeln kann.

Es gibt viele talentierte Fotografen auf der Welt und sie alle konkurrieren miteinander. Da ist es wichtig, dass man sich spezialisiert.

Welches Themengebiet gefällt dir besonders?
Heute möchte ich dir anhand der Naturfotografie zeigen, welche Wege du einschlagen kannst.

Eine Nische in der Nische

Da du noch keine große Erfahrung hast, solltest du dich thematisch beschränken und dein Profil als Fotograf schärfen. Interessiert dich beispielsweise besonders die Natur, so kannst du dir hier deine Domäne aussuchen.

Beispielsweise kannst du Bäume, Insekten, oder Wildtiere fotografieren.

Diese genaue Ausrichtung ist wichtig, da du auch dein Equipment darauf anpassen musst.

Ein gutes Beispiel dafür ist https://www.jagdjuenger.de/.

Einer der Gründe hat sich darauf spezialisiert Rehe mit einer Wärmebildkamera zu fotografieren.

Young female doe deer in winter forest

Man braucht nicht viel Vorstellungskraft um zu sehen, dass er sich hier innerhalb kurzer Zeit zu einem der führenden Fotografen entwickelt hat.

Aber keine Angst, so speziell müssen deine Bilder nicht sein.

Welche Anforderungen hat deine Nische?

Wenn du dir ein Thema für deine Bilder ausgesucht hast, musst du dir Gedanken darüber machen, welche besonderen Anforderungen dieses an dich stellt. Wenn du beispielsweise Wildtiere fotografieren möchtest, musst du lernen dich an sie anzuschleichen.
Wichtig dabei ist, dass du stets gegen den Wind läufst, damit du nicht gerochen wirst. Ebenfalls ist es von großer Wichtigkeit, dass du sehr leise bist und im Wald auf keinen Stock trittst.

Du solltest dir zudem Gedanken über deine Kleidung machen. Sie muss leise sein und dich gut tarnen. In einem gelben Parker wirst du kaum Wild vor die Linse bekommen.

Ein weiterer Faktor ist, dass du viel über die Wildtiere in deiner Umgebung lernen musst. Wann kommen sie aus dem dichten Wald heraus und zu welcher Uhrzeit sind sie besonders aktiv?
Am besten fotografierst du sie, wenn sie hungrig auf die Felder kommen.

Ein Wildtierfotograf sollte in diesem Zusammenhang beispielsweise wissen, dass ein Reh einen Äsungsrhythmus von vier Stunden hat und meist tagsüber in Gebüschen im Wald liegt. Bei Sonnenaufgang und Dämmerung wird es aktiv.

Es hält Eiruhe und bringt die kleinen Rehkitze in der Regel im Mai zur Welt. Zu dieser Jahreszeit müssen sie besonders viel Futter aufnehmen und zum Nachwuchs bringen.

Werde zum wahren Experten

Bevor du ein guter Fotograf in deinem Gebiet werden kannst, musst du zunächst viel Wissen sammeln. Hast du das erreicht, wirst du in Situationen kommen, welche die meisten Fotografen nie festhalten werden können.

Im Anschluss arbeitest du daran, dass du technisch einwandfreie Bilder unter den vorherrschenden Gegebenheiten schießen kannst.

Dazu aber mehr im nächsten Beitrag der Kamerahelden.